Jury

Die Jury besteht aus führenden Köpfen der deutschen Wirtschaft. Sie entwickeln gemeinsam die inhaltlichen Leitlinien und geben Impulse für die Kernthemen.

Zudem wählt sie persönlich die Mitglieder der VORDENKER:INNEN-COMMUNITY aus und stehen über die Panels und Challenges mit ihnen in Kontakt. Den Vorstand der Jury bilden Sebastian Matthes und Michael Brigl.

Jury-Vorsitzender, Deutschland-Chef, BCG

Michael Brigl

Michael Brigl leitet das Geschäft der Boston Consulting Group in Deutschland, Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien und Ungarn. Er ist Kernmitglied der BCG-Praxisgruppe Principal Investors & Private Equity (PIPE), deren Geschäft in Europa und dem mittleren Osten er von 2018 bis 2021 leitete. In dieser Funktion führte er die Expertise von BCG aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa erfolgreich zusammen. Darüber hinaus ist er seit zehn Jahren global verantwortlich für das Thema „Corporate Venturing“ und entwickelt Innovationsstrategien und digitale Geschäftsmodelle für Kund:innen.

Michael Brigl betreut seit 15 Jahren Private-Equity-Kund:innen und berät Investor:innen bei der Strategieentwicklung, Unternehmenskäufen und Wertschöpfungsprojekten mit Portfoliofirmen. Er hat einen seiner Tätigkeitsschwerpunkte auf das thematische Investieren gelegt, also die gezielte Kapitalanlage in wichtige Zukunftsfelder. Dazu gehören etwa pflanzliche Alternativen als Fleischersatz oder Technologie-Trends rund um künstliche Intelligenz. Der PIPE-Experte hat in den vergangenen Jahren digitale und nachhaltige Transformationen für Unternehmen mitentwickelt und die strategische Ausrichtung großer Finanzinvestoren im Hinblick auf Themen wie Nachhaltigkeit begleitet.

Jury-Vorsitzender, Chefredakteur, Handelsblatt

Sebastian Matthes

Sebastian Matthes ist seit Anfang 2018 Stellvertreter des Chefredakteurs & Head of Digital beim Handelsblatt in Düsseldorf. Davor hat Matthes die deutsche Ausgabe der Huffington Post aufgebaut. Vor seinem Wechsel zur HuffPost nach München war Matthes schon einmal fünf Jahre in Düsseldorf – als Ressortleiter bei der WirtschaftsWoche. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit der Digitalisierung, Medien-Innovationen und erneuerbaren Energien beschäftigt. Matthes hat Politologie und Volkswirtschaft in Hamburg studiert – und anschließend die Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten absolviert.

CEO, Siemens

Dr. Roland Busch

Roland Busch ist stellvertretender CEO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Als designierter Vorstandsvorsitzender übernahm er im Oktober 2020 die Verantwortung für das Unternehmen – ein Meilenstein für Siemens’ Transformation von einem Mischkonzern zu einem fokussierten Technologieunternehmen mit Schwerpunkt auf Industrie, Infrastruktur und Mobilität. Er ist zudem verantwortlich für die Unternehmensstrategie, Forschung und Entwicklung, Innovation und Digitalisierung sowie das Fokusthema Internet der Dinge (IoT) und Next47, die globale Venture-Capital-Einheit von Siemens. Zudem ist er der Aufsichtsratsvorsitzende der Siemens Mobility GmbH, einem führenden Anbieter intelligenter Transportlösungen, und Mitglied des Aufsichtsrates der Siemens Healthineers AG, einem führenden Anbieter von Medizintechnik.
Seine Begeisterung für technologische Lösungen für einige der weltweit größten Herausforderungen brachte Roland Busch zu Siemens. Technologien von Siemens unterstützen Kund:innen dabei, agilere und produktivere Fabriken, intelligentere und effizientere Gebäude und Netze sowie zuverlässigere und nachhaltigere Transportmittel zu schaffen. Mit seinen Technologien bereitet Siemens seinen Kund:innen den Weg zur Transformation von Industrien, die das Rückgrat der Wirtschaft bilden und transformiert damit zugleich den Alltag von Milliarden von Menschen.
In Buschs Vision für das neu fokussierte Siemens steht vor allem der/die Kund:in im Mittelpunkt. Weitere Ziele sind die Entwicklung einer „Technology with Purpose“, die Stärkung von Kunden:innen, Partner:innen und Mitarbeiter:innen sowie die Verinnerlichung einer Wachstumsmentalität – für Offenheit gegenüber Veränderungen, neuen Arbeitsweisen und einer engeren Zusammenarbeit mit Partner:innen.
Roland Busch studierte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg, Deutschland, wo er auch promoviert wurde, und an der Universität Grenoble in Frankreich.

CEO, Generali Deutschland

Giovanni Liverani

Giovanni Liverani ist seit April 2015 CEO der Generali Deutschland. Er hat einen Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen vom Polytechnikum in Mailand und verbrauchte seine gesamte Berufslaufbahn bei Generali. 2019 war Liverani der einzige italienische Staatsbürger unter den besten 100 Manager:innen im “Deutschland Manager”-Ranking.
Als CEO von Generali Deutschland leitete Giovanni Liverani eine Unternehmenswende ein, die zu einer einfacheren Steuerung, wiederkehrender höherer Profitabilität und geringerer Kapitalaufnahme führte. Unter Liveranis Amtszeit transferierte Generali Deutschland traditionelle Lebensversicherungsreserven in Höhe von ca. € 35 Mrd. dank einer innovativen Partnerschaft mit einer Abwicklungsplattform für Altverträge, wodurch ein großes finanzielles Risiko aus der Bilanz genommen und ein Kapital von ca. € 2 Mrd. freigesetzt sowie die größte Transaktion von Altverträgen in der Lebensversicherungsbranche in Deutschland umgesetzt wurde.
Zudem brachte er Generali Vitality auf den Markt, ein innovatives Programm, das Abonnent:innen belohnt, die sich zu einem gesünderen Lebensstil verpflichten, sowie Lösungen für Telematik und intelligente Gebäudesteuerung (Domotik), die Generali Deutschland dabei unterstützen, den Bereich der Versicherungsinnovation in Deutschland anzuführen.
Vor seiner Ernennung in Deutschland war Liverani in 13 verschiedenen Ländern der Welt tätig, als Bereichsleiter für International Operations und seit 2013 als CEO für EMEA. 1994 war er Mitbegründer von Genertel, dem führenden Onlineversicherer in Italien.

CEO, Douglas

Tina Müller

Tina Müller ist seit November 2017 CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung der Douglas GmbH. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Beauty-Branche und bekleidete internationale Führungspositionen bei L’Oréal, Wella und Henkel, ehe sie 2013 als Marketing-Vorstand zu Opel wechselte. Unter ihrer Leitung startete das Unternehmen die preisgekrönte Kampagne „Umparken im Kopf“. Die Neupositionierung und die damit einhergehende Portfolio-Offensive verbesserten das Image von Opel spürbar.
Aus der Beauty- in die Automobilbranche und zurück in die Beautybranche, vom Marketingvorstand zur CEO: damit ist Tina Müller eine der wenigen Frauen in der deutschen Wirtschaft, die es, über Branchengrenzen hinweg, nach ganz oben geschafft hat. Dieser Hintergrund prägt auch ihre jüngste Aufgabe: Als Group CEO entwickelt sie die Marke Douglas weiter, gestaltet sie moderner und digitaler, dank ihres Strategieupdates #FORWARDBEAUTY.

CIO, Evonik Industries AG

Dirk Ramhorst

Dirk Ramhorst hat einen Abschluss in Software Engineering und ist Diplom Kaufmann mit dem Schwerpunkt im Bereich Innovation Management. In den letzten 20 Jahren hat er in verschiedenen IT- und Digitalisierungsrollen u.a. in der Beratung, bei Lufthansa, BASF und Siemens gearbeitet. 2013 wurde er bei der BASF zum ersten Chief Digital Officer (CDO) im DAX ernannt. Von September 2016 bis April 2022 leitete er bei der WACKER Chemie AG als CDO und CIO die Digitale Transformation und eine moderne IT. Neben diverser Beiratsmandate wurde er im November 2019 von der Bayerischen Landesregierung zum Sprecher der Plattform ‚Arbeitswelt 4.0 / New Work‘ des Zentrums für Digitalisierung Bayerns (ZD.B) berufen. Seit 1. Mai 2022 bekleidet er den CIO-Posten bei der Evonik Industries AG. Zusätzlich ist Dirk Ramhorst als Leiter des Organisationsteam für die Segelwettbewerbe der Kieler Woche verantwortlich.

Head of Digitalization for Operations, Airbus

Dr. Christina Reuter

Christina Reuter ist seit 2017 für Airbus tätig. Zunächst im Bereich Space Equipment Operations als Head of Central Manufacturing Engineering and Operational Excellence, dann als Head of Operations OTN FHN und aktuell seit 2020 als Head of Digital Design, Manufacturing and Services (DDMS) at Operations.
Darüber hinaus ist Reuter Mitglied des Aufsichtsrats der Kion Group und damit die jüngste Aufsichtsrätin eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland. Zuvor war sie Abteilungsleiterin für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University, wo sie u.a. eine Demonstrationsfabrik für Industrie 4.0 mit aufbaute und diverse Forschungs- und Beratungsprojekte in diesem Themengebiet leitete. Daneben ist Reuter im Frauennetzwerk „Generation CEO“ aktiv, welches den Mangel an Frauen in Führungspositionen nicht einfach hinnehmen will.
Christina Reuter hat an der RWTH Aachen und an der Tsinghua University in Peking Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau studiert und anschließend am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen promoviert.

Präsidentin Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Prof. Birgitta Wolff

Prof. Dr. Birgitta Wolff, Jahrgang 1965, studierte nach einer Banklehre Wirtschaftswissenschaft in Witten/Herdecke, an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Harvard University. Nach der Habilitation in München lehrte sie 1999-2000 an der School of Foreign Service der Georgetown University in Washington D.C. 2000 übernahm sie den Lehrstuhl für BWL, insbes. Internationales Management an der Wirtschaftsfakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, deren Dekanin sie auch war. 2002 verbrachte sie ein Sabbatical an der Stanford Graduate School of Management. Gastprofessuren führten sie in verschiedene Länder u.a. Osteuropas, nach Brasilien und nach China. Sie veröffentlichte Schriften zur Personalökonomik, Unternehmensorganisation und international vergleichende Studien. 2010 wurde sie Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt. Von 2011 bis 2013 war sie Landesministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt. Seit Januar 2015 ist sie Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt.